Dhaulagiri-Expedition 2000

Ziel der von Eiselin-Sport organisierten Expedition, an der auch sächsische Sportfreunde teilnahmen, war die Besteigung des 8167m hohen Dhaulagiri im nepalesischen Himalaja über den Nordost-Grat, also den Weg der Erstbegeher.

Wir hoffen, demnächst an dieser Stelle einen Expeditionsbericht anbieten zu können.

Bild: Dhaulagiri Nordostgrat von Muktinath. © M. Mann 1991

Terminplan

Die geplante Route

Aus dem Khali-Gandaki-Tal geht es auf der Route der Dhaulagiri-Umrundung bis zum Basislager nördlich des Gipfels (ca. 4900m). Das ABC soll auf dem Nordost-Sattel (5877m) eingerichtet werden. Die Route führt nun auf dem Nordost-Grat über zwei weitere Hochlager (6600m und 7400m) zum Gipfel. Vom Nordost-Sattel bis zum Lager 3 ist der Grat steil und anspruchsvoll und soll mit Fixseilen eingerichtet werden.

Bild: Dhaulagiri Südseite vom Poon Hill. © M. Mann 1991

Die Erstbegehung 1960

Seit 1950 haben Expeditionen aus Frankreich, der Schweiz, Argentinien und Österreich vergeblich vesucht, den schwer zugänglichen Berg zu bezwingen. Erst 1960 gelingt es Max Eiselins Schweizer Mannschaft, der auch Norman G. Dyhrenfurth (USA) als Kameramann und Dr. Hajdukiewicz (Polen) als Arzt angehören, mit Hilfe eines kleinen Flugzeuges schneller vorzudringen. Das Flugzeug ging zu Bruch, es ereigneten sich Spaltenstürze und Mitglieder der Mannschaft wurden von Höhenkrankheit geplagt. Trotzdem wurde diese Expedition zum Erfolg.
Am 13. und 25. 5. 1960 standen erstmals Menschen auf dem Gipfel des Dhaulagiri: Ernst Forrer, Albin Schelbert, Michel Vaucher, Hugo Weber (alle Schweiz), Kurt Diemberger (Österreich), Peter Diener (Deutschland), Nyima Dorje, Nawang Dorje (Nepal/Indien).

Einige vergangene Dhaulagiri-Expeditionen


© Matthias Mann, 07.04.2005